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24.05.2017 - 14:15 | Quelle: sprungwurf.tv

Altona - Ruhig ist etwas anderes. Das dachten sich die Damen der SG Altona auch. Kurz vor Saisonbeginn waren gerade einmal sechs Spielerinnen im Kader des HH-Ligisten. Wechselten nach dem Oberligaabstieg gleich dreizehn Damen den Verein. Auch deshalb war es ein großer Kraftakt für die SG, weshalb man umso zufriedener mit dem Saisonverlauf ist. Bereits jetzt hat man deshalb die Kaderplanung für die neue Saison vorangetrieben.

„Mit Rückblick auf die verhältnismäßig erschütternde Vorbereitungsphase mit den vielen Verletzten und dem fast kompletten Teamwechsel Mitte der Hinrunde bin ich mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden. Wir haben in der Rückrunde 14 Punkte geholt. Das ist etwas, was man im Dezember noch nicht hätte vorhersehen können. Also kann man rückblickend sagen, dass ich mit dem Saisonverlauf zufrieden bin und wir im Rahmen unserer Möglichkeiten alles erreicht haben, was man mit der Vorgeschichte und den Personalsorgen erreichen konnte", so SG-Trainer Stephan Schröder gegenüber SPRUNGWURF.TV.

Zu Saisonbeginn waren gerade einmal sechs Spielerinnen im Kader SG und standen vor großen Herausforderungen. Wechselten gleich dreizehn Damen den Verein oder haben die Schuhe an den Nagel gehängt. So mussten die Altonaer verstärkt auf Aushilfer aus der eigenen zweiten, dritten und vierten Damen setzen. Zusätzlich kamen noch Verletzungen bei Leistungsträgerinnen wie Lisa May (Kreuzband), Vanessa Klaus (Kreuzband) sowie Nadine von Piechowski (Achillessehnenriss) während der Vorbereitungsphase hinzu, sodass man kurzfristig auf Zugänge hoffen und setzen mussten. Auch die berufs- und studienbedingten Weggänge von Katharina Jäger, Jana Siebert, Pia Günther und Larissa Gebauer mussten zum Jahreswechsel haben ihr übriges dazugetan. Während der Saison kamen aber auch Spielerinnen dazu. So konnte Lynn Oppermann mit einer Doppelspielberechtigung (mit HSG Hannover-Badenstedt) und Maja Birkner einige Spiele bei uns mitspielen, bis sie ebenfalls studienbedingt wieder nach Hannover und Berlin ausflogen.

"Erschreckende Hinrunde aufgrund von Verletzungen und anderen Umständen, die nicht anders zu erwarten war, haben wir eine richtig gute Rückrunde gespielt. Haben in der Rückrunde 14 Punkte geholt und aus eigener Kraft die Liga gehalten. Wir sind am Ende 8. geworden, wobei ich denke, dass dieser Platz schon was wirklich Gutes ist. Gerade die gute Zusammenarbeit zwischen Mannschaft und Trainern und vor allem die richtig gute Stimmung im Team hat uns dazu verholfen schon vor dem letzten Spieltag in der Liga zu bleiben", so SG-Trainer Schröder weiter gegenüber SPRUNGWURF.TV.

Mit Blick auf die kommende Saison sind die Planung schon weiter vorangeschritten. So vermelden die Damen aus Altona drei feststehende Abgänge. Verlassen werden Tina Puchert (SG Wilhelmsburg), Julia Finger (ATSV Stockelsdorf)  und Anne Fritsche (Karriereende) den HH-Ligisten. Bereits als Neuzugänge hat der ehemalige Damenoberligist Laura Heinze, Sandra Bornhöft (beide TuS Esingen), Leonie Hock und Nele Ueding (beide HSG Pinnau) fest verpflichten können und wollen so auch den Altersdurchschnitt mit Blick in die Zukunft senken.

"Aber nicht nur die Neuzugänge verbreitern unseren Kader, sondern auch die Rückkehrer aus der Verletzungspause. So werden sich Lisa May, Vanessa Klaus und Atsuko Takara (alle drei Kreuzbandriss) und Nadine von Piechowski (Achillessehnenriss) zu Beginn der Vorbereitung wieder langsam an den Hallenboden gewöhnen. Atsuko hat bereits in der Saison wieder zwei Spiele mitspielen können. Ich freue mich auf die neue Saison. Das wird nochmal eine Herausforderung wieder etwas zu verändern und das ist, glaube ich, auch für den Verein eine spannende Sache, da wir den Altersdurchschnitt ordentlich runtergeschraubt haben", blickt Schröder schon in die neue Saison gegenüber SPRUNGWURF.TV.

Somit gehen die Altonaer Damen mit einem breiten Kader von 18 Spielerinnen in die neue Saison. Auch um bei Problemen reagieren zu können.


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