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Einigung zwischen HVB und LSV

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17.11.2020 - 08:45 | Quelle: Handball-Verband Berlin

Berlin - Nach dem vor der Saison zu keiner Einigung kam, hat man nun zwischen dem Handball-Verband Berlin (HVB) und dem Lichtenrader SV (LSV) eine Lösung finden können.

Wie der HVB am gestrigen Montag in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird der neugegründete Lichtenrader SV (LSV) ab dem 01.Januar 2021 offiziell in den Verband aufgenommen und ist somit ab der Saison 2021/2022 für den Spielbetrieb teilnahmeberechtigt.

Vorausgegangen war eine Verweigerung durch den HVB im Juni diesen Jahres, da es zu Irritationen um den beabsichtigten Wechsel ganzer Mannschaften und einiger Trainer zum neuen Verein gekommen war. Grund waren Unstimmigkeiten innerhalb der Handballabteilung des VfL Lichtenrade, welches zur Folge hatte, dass es zu Vereinsautritten sowie einer Neugründung kam.

Am Montag einigten sich Vertreter des HVB und des LSV, die Streitigkeiten beizulegen und aus der Welt zu schaffen.

„In der ganzen Euphorie um unser Projekt LSV sind an der einen oder anderen Stelle vielleicht die Pferde mit uns durchgegangen“, so LSV-Präsident Darius Krai (25), der zudem einräumt, dass die Kommunikation mit dem Verband stellenweise hätte besser sein können. Krai weiter: „Wir freuen uns über die Aufnahme in den HVB und können nun mit unseren knapp 200 Mitgliedern in die Saison 2021/2022 starten“.

Zudem erklärt der LSV, aktiv keine Mitglieder des VfL Lichtenrade abzuwerben, hingegen der HVB zusichert, dass er den VfL Lichtenrade dazu anhalten wird, keine Mitglieder des LSV aktiv abzuwerben.

„Ich bin froh, dass wir eine Lösung im Sinne des Handballs gefunden haben. Schließlich soll der Sport immer im Vordergrund stehen! Letztlich respektieren wir auch den Wunsch der Mitglieder des LSV, im Verein ihrer Wahl zu spielen.“, kommentierte HVB-Vize-Präsident Bob Hanning.

Björn Sendke, Vizepräsident für besondere Aufgaben des HVB ergänzt: „Natürlich kann jeder Verein, der den Handballsport in Berlin betreiben möchte, Mitglied im HVB werden. Wenn sich alle Seiten an die Regeln des Fair-Play halten, steht dem nichts entgegen. Wir sind alle zuversichtlich, dass im Sinne unseres Sports sich nunmehr die Wogen geglättet haben und in Zukunft der sportliche Wettkampf wieder im Vordergrund steht.“