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Im Viertelfinale war Schluss

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01.03.2017 - 20:15 | Quelle: sprungwurf.tv

Kiel - Knapp 750 Kilometer rollte der Tabellendritte der Oberliga HH/S-H der Herren am vergangenen Sonntag auf den deutschen Straßen in Richtung Hauptstadt und wieder zurück. Zählbares hatte man jedoch nicht im Gepäck. Musste man beim Verbandsligisten eine schmerzliche Niederlage hinnehmen.

"Ein Spiel was wir am Ende nicht verlieren dürfen. Durch die schlechteste Saisonleistung mussten wir die Heimreise als Verlierer antreten. Viele Spieler konnten ihr Leistungsvermögen leider nicht abrufen. Spandau zeigte mehr Willen, um eine Runde weiter zu kommen. So eine Chance bekommt man nicht oft und die haben wir leider halbherzig liegen gelassen", zeigt sich THW-Trainer Dennis Olbert sichtlich enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft gegenüber SPRUNGWURF.TV.

Bereits um 7.30 Uhr machten sich die Landeshauptstädter mit dem Bus in Richtung Spandau auf. Pünktlich zum Anpfiff waren beide Mannschaften voll da. Doch die Nervösität war auf dem Spielfeld zu sehen. Spandau, die bereits im Achtelfinale gegen den Kieler Ligakonkurrenten HG Hamburg-Barmbek spielten und siegten, lag schnell mit 1:3 zurück und hatte in der Folge einige Probleme. So schafften der THW 2 das Spiel an sich zu reißen und fortan mit mindestens drei Toren zu führen. Am Ende gingen die Kieler mit einer 12:9-Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 45.Minute, bis die Hausherren erstmals den Ausgleich schafften. Nun waren die Spandauer, die dem Spiel mehr und mehr bestimmten. Erst vier Minuten vor Spielende ging der VfV zum ersten mal überhaupt in der Partie in Führung und nutzten ihre Chance. Am Ende siegten die Hausherren mit 25:23 und stehen nun im Halbfinale des DHB-Amateurpokals.


Oberliga HH/SH (Herren) / THW Kiel e. V. von 1904 / THW Kiel 2 / Dennis Olbert