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Oberliga HH/S-H (Herren): Der 21.Spieltag im Rückblick (Saison 2015/2016)

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09.03.2016 - 08:00 | Quelle: sprungwurf.tv

Hamburg/Schleswig-Holstein – Preetz siegt nach Kampfleistung im Derby gegen den THW Kiel 2 und klettert nach dem 21.Spieltag der Oberliga HH/S-H der Herren auf den fünften Tabellenplatz. Im Freitagabendspiel gewann der Tabellenzweite aus Neumünster gegen die Gäste vom Kiez am Ende verdient mit 4-Toren. Hürup hingegen verliert Spiel und Jensen beim Spiel gegen den MTV Herzhorn. Und der HSV Hamburg siegt wieder einmal zu Hause und marschiert in Richtung Meisterschaft. Nach langer Zeit klettert der VfL Bad Schwartau 2 von den Abstiegsrängen und rangiert nun auf dem zehnten Tabellenplatz. Wir haben alle Spiele im Rückblick zusammengefasst.

SG WIFT Neumünster 1 vs. FC St. Pauli 1 (Endergebnis: 29:25 | HZ: 11:11): WIFT mit wichtigem Sieg – Paulis Abstand wird größer. In einem knappen Spiel gelingt es der SG WIFT Neumünster zwei wichtige Punkte zu Hause zu behalten. Nach einem ausgeglichenen Halbzeitstand (11:11), konnte die SG am Ende auf vier Tore davonziehen und mit 29:25 gewinnen.

MTV Herzhorn 1 vs. TSV Hürup 1 (Endergebnis: 26:25 | HZ: 16:12): Herzhorn mit Sieg – Hürup verliert Spiel und Jensen. Ein rabenschwarzer Tag für den TSV aus Hürup. Das Spiel begann jedoch gut für die Gäste. Konnte man bereits nach zehn gespielten Minuten eine 6:4-Führung erspielen. Doch nach drei vergebenen Großchancen kippte das Spiel. Herzhorn übernahm das Kommando und glich schnell zum 6:6 (14.Minute) aus. Im weiteren Verlauf traf es die arg gebeutelten Hüruper umso mehr. Verletzte sich Rückraumshooter Niels Jensen am Oberschenkel und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Ein Grund mehr für die Gastgeber, dass Spiel an sich zu reißen. So ging der MTV mit einer 16:12-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem TSV wieder in die Spur zukommen und konnte das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. So wurde es bis zur 56.Minuten eine Kopf-an-Kopf-Rennen, welches am Ende die Hausherren vom MTV mit einem 26:25-Sieg für sich entschieden. Mit den zwei Punkten einen Fall in der Tabelle abwenden und so beträgt der Vorsprung aktuell vier Punkte zu der Abstiegszone. Ähnliches Bild für den nördlichsten Verein der Liga. Trotz der Liga hat man immer noch fünf Punkte Vorsprung und rangiert auf dem siebten Tabellenplatz. „Die Gefühle sind gespalten. Wir sind mit wenig Erwartungen hingefahren. Unter diesen Bedingungen wäre ein Punt mehr als verdient gewesen“, so TSV-Manager Björn Schlapkohl gegenüber der vereinseigenen Facebookseite.

AMTV Hamburg 1 vs. SG Hamburg-Nord 1 (Spielausfall): Das Oberliga HH/S-H-Spiel der Herren zwischen dem AMTV Hamburg und der SG Hamburg-Nord fand aufgrund einer Grippewelle bei den Gastgebern nicht statt. Knapp 80% des Kaders war seit mehreren Tagen angeschlagen und nicht spielfähig.

TuS Lübeck 1893 1 vs. HG Hamburg-Barmbek 1 (Endergebnis: 29:32 | HZ: 15:14): Barmbek mit wichtigem Sieg – Lübeck vor Sturz in die Abstiegszone. So langsam brennen die Lichter beim Aufsteiger aus Lübeck lichterloh. Trotz einem ausgeglichenen Spiels mussten die Mannen vom TuS wieder einmal eine Niederlage hinnehmen. Bereits die fünfte Niederlage im fünften Spiel. Das Spiel begann ausgeglichen. So gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Erst kurz vor der Halbzeitpause ging der TuS über die Zwischenstände 4:4 (10.Minute) und 9:9 (20.Minute) mit 15:14 in Führung. War das Spiel zu Beginn mit viel wenig Tempo geprägt. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste das Zepter. Führte man ab sofort mit mindestens einem Tor und konnte dies bis zum Ende halten. Über die Zwischenstände 21:19 (40.Minute) und 25:23 (50.Minute) gelang ein verdienter 32:29-Sieg für Barmbeker. „Das war kein gutes Spiel von uns, aber wir haben trotzdem gewonnen und zwei weitere Punkte auf der Habenseite. Unser Programm in den nächsten drei Wochen hat es jetzt in sich: Sonntag in Neumünster im Amateurpokal, Donnerstag darauf im Hamburger Pokalhalbfinale in Aumühle, dann am Samstag wieder gegen WIFT in Barmbek und danach zum HSV. In diesen Spielen wollen wir noch einiges reißen. Das Lazarett lichtet sich glücklicherweise und jetzt heißt es, die Hacken in den Teer zu hauen und Vollgas zu geben“, so HG-Trainer Holger Bockelmann gegenüber der vereinseigenen Internetseite.

THW Kiel 2 vs. Preetzer TSV 1 (Endergebnis: 20:21 | HZ: 10:8): Derbysieg für den PTSV – THW mehr als unzufrieden. Das hat es auch noch nicht gegeben. Waren von den anwesenden Zuschauern knapp neunzig Prozent Fans der Gastgeber. Von Beginn an war es ein sehr zerfahrenes Spiel. Beide Seiten agierten im Deckungsverbund stark und nötigten so den Gegner zu schweren Abschlüssen. Dank ebenfalls gut aufgelegten Torhütern wurde es nie langweilig. Einen ersten kleinen Zwischenspurt gelang den Kielern dann doch. Führten sie nach kurzer Zeit mit 9:3. Grund zum aufgeben bedeutete dies nicht für den PTSV. Kämpfte man sich Tor um Tor heran. So stand es zur Halbzeit plötzlich nur noch 10:8 für den THW 2 und das Spiel war wieder offen. Im zweiten Durchgang übernahm nach und nach der Preetzer TSV das Spiel. Führten sie doch bereits beim Stand von 14:13. Im weiteren Verlauf avancierten Linksaußen Ingo Schmalz und Torhüter Jascha Fehlberg zu den Matchwinnern auf Seiten der Gäste. Kurz vor Ende des Spiel gelang dann PTSV-Spieler Moritz Brütt der Siegtreffer zum 21:20. Die anschließenden Jubelstürme nach Spielende brachen komplett aus. Dauerte es doch noch knapp zwei Stunden bis die Sieger die Halle endlich geduscht verlassen hatten. Auf Seiten der Gastgeber war man jedoch sichtlich unzufrieden. Mussten sich die Schiedsrichter von Fans, Spielern und Trainern Worte unterhalb der Gürtellinie anhören. Preetz steht durch den Sieg nun auf dem fünften Tabellenplatz und ist damit vorbeigeklettert am THW Kiel 2.

VfL Bad Schwartau 2 vs. TSV Ellerbek 1 (Endergebnis: 21:16 | HZ: 6:9): Schwartau weg von den Abstiegsrängen – Ellerbek ganz unten. Das hatte man sich anders vorgestellt. Wollten die Gäste doch endlich einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gegen einen direkten Konkurrenten schaffen. Bis zur Halbzeitpause sah es auch ganz danach aus. Doch der Vorsprung von drei Toren konnte nicht gehalten werden. Im zweiten Durchgang bot der VfL die beste Formation auf und zeigte kurzerhand wie man einen Rückstand aufholt. Tor um Tor kam der Gastgeber heran und ging beim Stand von 13:12 in Führung. Schnell konnte man sich absetzen und am Ende verdient mit 21:16 das Spiel für sich entscheiden. Zeigte sich doch aber wieder einmal, dass erst Spieler aus dem Zweitligakader mitwirken müssen, um den VfL vor dem Abstieg zu bewahren. „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Die erste Halbzeit haben wir dominiert, aber dann komplett den Faden verloren“, so TSV-Trainer Martin Nirsberger gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“.

HSV Hamburg vs. TuS Esingen 1 (Endergebnis: 36:29 | HZ: 17:15): Esingen eine Halbzeit auf Augenhöhe – Nächster Sieg für den HSV Hamburg. Vor knapp 250 Zuschauern taten sich die Hausherren schwer. Dauerte es doch dreißig Minuten bis man endlich den Schalter umlegen konnte. Bis dahin agierten die Gäste aus Esingen mit einer gut aufgelegten 3:2:1-Deckung. Doch zur Halbzeitpause musste man auf Tim Schmitt (27.Minute/rote Karte) und Lennart Haas (Fußverletzung) verzichten. Fortan gelang es dem Tabellenführer die Chancen zu nutzen und gegen die 6:0-Deckung der Gäste zu Torerfolgen zu kommen. Am Ende siegten die Hausherren verdient mit 36:29. „Wenn ich berücksichtige, wie oft wir Aluminium getroffen haben, muss ich mit dem Ergebnis zufrieden sein“, so TuS-Trainer Til Krügel gegenüber dem „Pinneberger Tageblatt“. 


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