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Oberliga HH/S-H (Herren): Vorschau 10.Spieltag (Saison 2016/2017)

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02.12.2016 - 14:00 | Quelle: sprungwurf.tv

Hamburg/Schleswig-Holstein – Spitzenspiel bereits am Freitagabend in Kiel. Damit startet der 10.Spieltag der Oberliga HH/S-H der Herren. Gegner ist der Meisterschaftsmitfavorit SG WIFT Neumünster. Vor allem die Gäste müssen auf mehrere Spieler verzichten. Derbytime in Hamburg, das ist das zweite große Spiel an diesem Spieltag. So treffen die Barmbeker zu Hause auf die SG Hamburg-Nord und beide Mannschaften sind seit Wochen heiß auf dieses Spiel. Für Esingen wird am letzten Spiel des Wochenende entscheidend. Zu Gast ist man bei der U23 des VfL Bad Schwartau. Wir haben alle weiteren Spiele in der Vorschau zusammengefasst.

THW Kiel 2 vs. SG WIFT Neumünster (Freitag – 02.12.2016 – 19.30 Uhr): THW will Punkte behalten - WIFT mit vier Ausfällen. Neben dem langzeitverletzten Matthias Koslowski (Kreuzbandriss) fallen wohl gleich vier Spieler beim wichtigen Spiel in der Landeshauptstadt aus. So werden Moritz Haß (Gehirnerschütterung), Thies-Jakob Volquardsen (Nackenstauchung), Tim Kreft (Grippe) und Florian Schmidtke (Beruf). Nicht die beste Voraussetzungen und trotzdem ist man weiterhin gut besetzt. "Wir werden versuchen, den Gegner mit einer kompakten und geduldigen Deckung zu vielen Offensivfehlern zu zwingen, um zu Kontern zu kommen. Denn unser Gegenstoß ist trotz des schnellen Rückzugsverhaltens der Kieler schwierig zu verteidigen", so SG-Spieler-Co-Trainer Yannick Stock gegenüber dem "Holsteinischen Couriers". Auf Seiten der Hausherren muss man lediglich auf Rückraumshooter Niklas Kadenbach (Wadenbeinbruch) verzichten. Die entstandene Lücke werden nun die anderen Spieler auffüllen und können sich auf eine bislang gute Saison stützen. "Die Punkte gegen WIFT zu Hause wollen wir uns nicht nehmen lassen. WIFT hat in einem Spiel zwei Gesichter. Sie können aber jederzeit hohe Rückstände aufholen, wenn sie mal einen schwachen Start haben. Wir müssen vor allem die Achse Rückraum und Kreis in den Griff bekommen", so THW-Trainer Dennis Olbert.

MTV Herzhorn vs. HSG Ostsee N/G (Samstag – 03.12.2016 – 16.30 Uhr): Herzhorn klarer Außenseiter - Ostsee mit Respekt. "Wir haben nichts zu verlieren und wollen selbstbewusst auftreten. Wenn wir etwas holen wollen, brauchen wir allerdings wieder eine Topleistung in der Abwehr und ein sehr geduldiges Angriffsspiel“, so MTV-Trainer Manfred Kuhnke gegenüber der "Norddeutschen Rundschau". Kuhnke kann bis auf Sebastian Lipp, hier steht noch ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz, auf den gesamten Kader zurückgreifen und hofft auf eine gut gefüllte Halle. Ist es das letzte Heimspiel für den MTV in diesem Jahr und mit einem Sieg kann man auf den vierten Tabellenplatz vorrücken. Den Anschluss nach oben nicht verlieren ist das oberste Ziel der Gäste von der Ostsee. Mit nur zwei Punkten Rückstand hat man immer noch guten Kontakt zum Tabellenführer aus Hamburg-Barmbek. "Herzhorn ist eine äußerst schwere Aufgabe für unsere Jungs. Nur wenn die Konzentration im Allgemeinen und im Angriff im speziellem zu 100 Prozent stimmt, werden wir dort am Ende zwei Punkte holen. Herzhorn ist eingespielt. Versteht sich auf der Platte blin. Das wird eine schöne Herausforderung, über die sich unsere Mannschaft aber auch beweisen kann", so HSG-Trainer Roland Dieckmann gegenüber SPRUNGWURF.TV.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg vs. FC St. Pauli (Samstag – 03.12.2016 – 16.45 Uhr): Kiezhandballer auf Reisen - Schülp mit Respekt vor Angriff. Bis auf Tim Dau kann die HSG auf den gesamten Kader zurückgreifen und geht mit großen Respekt vor der Offensive der Kiezhandballer in das Spiel. Mit einem Punkt im Rücken aus dem Auswärtsspiel gegen den TSV Hürup ist der Aufsteiger aus Schülp auf einem guten Weg. Diesen wollen sie mit einem Sieg gegen Pauli weiter fortführen. Kann man mit einem Sieg sogar auf den fünften Tabellenplatz klettern. "Mit Rasmus Gersch, bestens aus seiner Zeit beim TSV Altenholz bekannt, Spielertrainer Klaus Häfele und Jan Niklas Rode, die sich im Spielaufbau abwechseln, hat St. Pauli einen ganz starken Rückraum, der höherklassig Erfahrungen gesammelt hat. Wir müssen in der Abwehr sehr leichtfüßig und schnell sein, sonst wird es schwer, die Angriffe zu stoppen. Mit der Unterstützung unseres Publikums können wir das Spiel gewinnen", so HSG-Co-Trainer Reiner Pohl-Thur gegenüber der "Landeszeitung".

HG Hamburg-Barmbek vs. SG Hamburg-Nord (Samstag – 03.12.2016 – 18.00 Uhr): Derbytime - Beide Mannschaften sind heiß. Für beide Mannschaften ist es eines der wichtigsten Spiele der Saison. Auch wenn man in den letzten Minuten im vergangenen Spiel gegen den THW Kiel 2 den sicheren Sieg vergeben hat, geht man Selbstbewusst in das Derby. Auch auf Seiten der Gäste aus Barmbek ist man schon gespannt. Hat man im vergangenen Spiel bereits einige Spieler verschont "Diese Derbys werden von den Jungs aus Poppenbüttel immer sehr hoch aufgehängt und sehr emotional gespielt, und man hat das Gefühl, das es für die Nordler das Wichtigste in einer Saison ist, uns zu schlagen. Die Tabellensituation sagt klar aus, wer hier heute der Favorit ist. Die Rolle nehmen wir auch gerne an. Aber es handelt sich um ein Lokalderby, das auf dem Feld und sicher auch auf der Tribüne sehr hitzig geführt wird. Nord spielt eine robuste und körperbetonte Defensive mit starken Keepern auf der Linie, die gerade in den Heimspielen den einen oder anderen Gegner überrascht hat. Ballgewinne versucht man sofort in der ersten, zweiten und dritten Welle im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Im gebundenen Spiel sind die Nordler ebenfalls stark verbessert. Aber unsere Defensive steht ebenfalls sehr kompakt und wird in diesem Spiel noch eine Schippe draufpacken. Im kontrollierten Tempowechselspiel sehe ich unsere Vorteile, die wir konsequent nutzen wollen. Taktische Disziplin wird gefragt sein. Wir freuen uns auf dieses Spiel", so HG-Trainer Holger Bockelmann gegenüber SPRUNGWURF.TV.

TV Fischbek vs. TSV Hürup (Samstag – 03.12.2016 – 18.30 Uhr): Mittelblock soll Sieg bescheren - Fischbek vor erstem Heimsieg ? "Fischbek wird alles dransetzen, den ersten Heimsieg zu verbuchen. Ich kenne Fischbek als eine Mannschaft, die nie aufgibt und auch bei höheren Rückständen an sich glaubt. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Wir sind aber optimistisch, beide Punkte mitnehmen zu können, wenn es uns gelingt, unsere Deckung im Mittelblock wieder zu stabilisieren", so TSV-Trainer Christian Lutter gegenüber SPRUNGWURF.TV. Mit einem Auswärtssieg hat Hürup die Möglichkeit am Tabellendritten aus Kiel vorbeizuziehen. Für den Aufsteiger Fischbek wird es indes sehr schwer, die zwei Punkte in heimischer Halle zu behalten. Bei positivem Ausgang ist jedoch der zwölfte Tabellenplatz durchaus drin.

HT Norderstedt vs. Preetzer TSV (Sonntag – 04.12.2016 – 16.00 Uhr): Norderstedt hat Chancen - Preetz muss wieder zur Normalform. So wie es momentan bei den Schusterjungs aus Preetz läuft, kann es nicht weitergehen. Zu viele Minuten im Spiel spielt man unkonzentriert und zeigt einfach nicht seine Leistungen. Beim Aufsteiger Norderstedt wird man so sehr schwer haben. Auch weil einige Spiele verletzt oder krankheitsbedingt nicht mit dabei sind. Mit einem Sieg kann man wieder den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Norderstedt wird auch mit einem Sieg auf dem zwölften Tabellenplatz verbleiben, hat aber die Möglichkeit den Rückstand zum Tabellenmittelfeld zu verkleinern.

VfL Bad Schwartau U23 vs. TuS Esingen (Sonntag – 04.12.2016 – 17.00 Uhr): Esingen mit dem Rücken an der Wand - Schwartau mit Sieg im Rücken. Die Marmeladenstädter bestreiten gegen den Tabellenletzten Esingen das letzte Spiel des Spieltages. Hier wollen die Mannen um VfL-Trainer Thomas Steinkrauß an die letzten Leistungen gegen den Preetzer TSV anknüpfen. "Wir werden nicht den Fehler machen und eine Mannschaft nach ihrem Tabellenplatz bewerten. Esingen hat in dieser Saison oft unglücklich verloren. Das wird eins der schwersten Spiele, wenn nicht sogar das schwerste Spiel in dieser Hinserie für uns. Für Esingen ist jetzt schon jedes Spiel ein Endspiel und die werden alles versuchen, um die ersten Punkte zu holen. Meine Jungs sind auf jeden Fall gewarnt. Wir haben letzte Saison in beiden Spielen gegen Esingen nicht gut ausgesehen. Ich erwarte über sechzig Minuten eine konzentrierte Abwehr- und Angriffsleistung. Dann schauen wir mal, was für uns geht", so VfL-Trainer Thomas Steinkrauß gegenüber SPRUNGWURF.TV. Für die Gäste aus Esingen wird es langsam ernst. Hat man nach bislang neun Spielen noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto.


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