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Oberliga HH/S-H (Männer): Der 13.Spieltag im Rückblick

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12.01.2015 - 18:15 | Quelle: sprungwurf.tv

Hamburg/Schleswig-Holstein - Der 13.Spieltag hat die Hinrunde der Oberliga HH/S-H der Männer beendet und die ersten Spiele des neuen Jahres wurden bestritten. Bis auf zwei Partien waren alle Siege so zu erwarten - wie sie kamen.

VfL Bad Schwartau 2 vs. Preetzer TSV 1 (Endstand: 23:25 | HZ: 11:12): Das erwartete umkämpfte Spiel. Die Schusterjungs aus Preetz gingen schnell in Führung - Dank einer sehr gut stehenden Abwehr. Zur Mitte der 1. Halbzeit kamen die Marmeladenstädter - bedingt durch einige Auswechslungen - zu leichten Toren und konnten das Spiel offen gestalten. Fortan taten sich die Preetzer schwer mit der offensiven 5:1 Deckung der Schwartauer. Es gelang den Preetzern dennoch sich mit 12:11 in die Halbzeitpause zu retten. In der 2. Halbzeit legten die Mannen aus Preetz genauso los wie zu Anfang des Spiels. Man konnte das Spiel bis zur 50.Minute offen gestalten - bis die Schwartauer in Führung gehen konnten. Am Ende konnten die Preetzer das Spiel - durch einen 4:0 Torelauf - für sich entscheiden und die Heimreise als Sieger antreten.

HSG Eider Harde 1 vs. DHK Flensborg 1 (Endstand: 27:36 | HZ: 12:18): Das Spiel früh entschieden. Zu Anfang konnten die Gastgeber - in ausverkaufter Halle - das Spiel bis zum 11:11 offen gestalten. Bis dahin taten sich die Flensborger gegen die leidenschaftlich spielende HSG schwer. Die Harderer konnten durch leichte Tore ihres Goalgetter Jörg Gosch erzielen. Doch dann zog der Tabellenführer durch einfache Tore von Marc Blockus davon und konnten die Fehler der HSG Eider Harde leicht bestrafen. Auch bedingt durch drei vergebene Siebenmeter der HSG. Zur Halbzeit stand es verdient 18:12 für den DHK - in der Halle war jedem Zuschauer und Spieler klar, dass man den Tabellenführer nicht mehr Ärgern konnte. Die Mannen von Trainer Gosch kamen noch einmal auf 5 Tore in der 2. Halbzeit ran - konnten diesen Abtand aber nicht verringern. Die Flensborger standen massiert in ihrer Abwehr und jeder Angriff der HSG wurde hart umkämpft. Durch schnelle Ballverluste gelangen die Nordlichter zu schnellen und leichten Toren. Am Ende ging das Spiel verdient mit 36:27 an den Tabellenführer.

HG Hamburg-Barmbek 1 vs. HSV Hamburg 2 (Endstand: 30:31 | HZ: 13:17): Packendes Stadt-Duell. Gut eingestellte Barmbeker konnten Dank ihrer guten Abwehr das Spiel in der 1. Halbzeit lange offen halten. Daraus resultierend stand es nicht unverdient 10:7 für die Gastgeber. Jetzt kamen aber die Spieler vom HSV Hamburg 2 ins Rollen. Durch schnelle und hektische Angriffe der Gastgeber gelang es dem HSV durch ihre Tempogegenstöße zur Halbzeit auf 17:13 davon zu ziehen. In der 2. Halbzeit konnten die Barmbeker schnell ausgleichen und das Spiel bis Sekunden vor dem Spiel offen gestalten. Doch dann kam die Zeit von Bundesligaspieler Kevin Herbst. Ein für diese Liga überragendes 1:1-Verhalten und einem überlegten Torabschluss mit der falschen Hand - so stand es zum Ende des Spiels 31:30 für Reserve des HSV Hamburg. Ein Spiel das keinen Verlierer verdient hatte.

TV Fischbek 1 vs. MTV Herzhorn 1 (Endstand: 25:31 | HZ: 10:14): Der TV Fischbek spielt unter seinen Möglichkeiten und scheint das Abenteuer „Oberliga“ so langsam als Lehrjahr abzustempeln. Gegen den direkten Abstiegkonkurrenten MTV Herzhorn schafften sie es nicht, endlich die benötigten Punkte einzufahren. Nicht so bei den Gästen aus Herzhorn. Durch eine starke Abwehr gelang es den Herzhornern sich schnell abzusetzen. Hinzu kam, dass man die Angriffe und Tempogegenstöße konzentriert abschloss – und man mit einem 14:10 in die Halbzeitpause ging. Im zweiten Durchgang gelang den Gastgebern nicht mehr die Sensation und schnell war klar, dass dieses Spiel verloren ist. Auch eine Manndeckung gegen den überragenden Jannes Timm (14 Tore) und Theo Boltzen wollte nicht funktionieren. Die Herzhorner brachten zum Ende hin noch einige Akteuer, die bis dahin keine Spielanteile hatten und konnten das Spiel erfolgreich mit 31:25 für sich entscheiden.

SG WIFT Neumünster 1 vs. TSV Mildstedt 1 (Endstand: 37:28 | HZ: 17:13): WIFT siegt eindrucksvoll. Knapp 250 Zuschauer sahen ein bis zur 23.Minute spannendes Spiel. Ab da an war klar - die SG WIFT Neumünster wird dieses Spiel für sich entscheiden. Lange Angriffe und eine gute Abwehr der Mildstedter haben die Neumünsteraner nicht ins Spiel kommen lassen. Zum Ende der 1. Halbzeit schlichen sich langsam Fehler bei den Gästen ein. So gelang es den Hausherren ihr Tempospiel aufzuziehen. Zur Halbzeitpause gingen die Gastgeber mit einer 17:13-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ließen die WIFTer Mildstedt nicht mehr ins Spiel zurückkommen und man zog schnell auf 22:13 (35.Minute) davon. Es bildeten sich fortan genügend Lücken für die Mannen von Heimtrainer Bente an - die eiskalt genutzt wurden. Am Ende stand ein souveräner 37:28-Sieg für die SG WIFT Neumünster zu buche. Die beiden Neuzänge Matthias Koslowski und Moritz Haß (wir berichteten) konnten nicht nicht eingesetzt werden. Haß wurde aufgrund einer Verletzung geschont und Koslowski hatte noch keine Spielgenehmigung erhalten.

FC St. Pauli 1 vs. SG Hamburg-Nord 1 (Endstand: 30:33 | HZ: 17:16): In der stets gut gefüllten Halle vom Gastgeber FC St.Pauli war die 1. Halbzeit recht ausgeglichen. Die Mannen von Gästetrainer Andreas Lindholm hat sich gut auf den Ball (ohne Backe) eingestellt und war ein ebenbürtiger Gegner. In der 2. Halbzeit gelang es den Gästen das Spiel lange für sich zu entscheiden - den Ausgleich zum 26:26 kassierten sie erst in der 50.Minute. Zum Ende des Spiels konnten die vermeindlichen Underdogs von der SG Hamburg-Nord eindrucksvoll mit 33:30 das Spiel für sich entscheiden. Dank des Sieges konnten sich die Gäste einen 5 Punkte Polster ansammeln zum ersten Abstiegsplatz.

TSV Hürup 1 vs. TSV Ellerbek 1 (Endstand: 33:27 | HZ: 18:13): Guter Jahresstart für den TSV Hürup. Der TSV Hürup konnte sich im ersten Saisonspiel im neuen Jahr gegen den TSV Ellerbek zu Hause eindrucksvoll durchsetzen. Die Gastgeber standen in der Abwehr gut und konnten dank des gut aufspielenden Regisseurs Leon Witte die Partie in die eigene Hand nehmen. Schnell gelang es Hürup auf 13:10 davon zu ziehen. In der 1. Halbzeit – sowie die gesamte 2. Halbzeit – versuchten die Gäste meist über den Kreis zum Erfolg zu kommen. Hier konnten die Hausherren aber schnell klar machen, dass dies heute nicht funktionieren sollte. Zur Halbzeit stand es verdient 18:13 für den TSV Hürup. In der 2. Halbzeit ließ sich Hürup von der Hektik der Ellerbeker anstecken und so konnten die Gäste schnell auf 20:17 verkürzen. Einzig Bennet Kretzschmer stemmte sich gegen die Niederlage und war mit seinen 12 Toren nicht aufzuhalten. Den entscheidenden Wendepunkt gab es beim 30:24 für die Gastgeber – durch Philipp Hinrichsen. Am Ende konnte der TSV Hürup das Spiel mit 33:27 für sich entscheiden. Für die Ellerbeker stand eine lange Abreise an und die Frage, wie man diese Leistungsschwankungen abstellen kann.


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