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Ostsee reagiert und verpflichtet Rückraumspieler

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10.11.2016 - 10:00 | Quelle: sprungwurf.tv

Neustadt/Grömitz - Um auf den aktuellen Tabellenstand sowie den andeutenden Saisonverlauf zu reagieren, wurde Aufsteiger und Tabelenzweite HSG Ostsee N/G noch einmal auf dem Spielermarkt tätig. Wie SPRUNGWURF.TV exklusiv von HSG-Manager Roland Dieckmann erfahren hat, wurde ein ehemaliger Zweitligaspieler für den Rückraum verpflichtet.

"Wir sind keine Profimannschaft. Deshalb ist es jedem gestattet, Urlaub während der Saison zu nehmen. Wir müssen angesichts unserer Ziele von diesen individuellen Entscheidungen aber lösen. Das machen wir mit der Verpflichtung von Uwe Kalski", so HSG-Manager Roland Dieckmann exklusiv gegenüber SPRUNGWURF.TV.

Kalski war zuletzt beim Drittligisten SV Mecklenburg Schwerin aktiv und hatte seine aktive Karriereende ursprünglich in diesem Sommer beendet. Sein handballerisches Können erlernte der Rechtshänder beim HSV Grimmen 92. Über die Jugendstation HC Empor Rostock, für die er auch im Seniorenbereich auflief, ging es im Jahr 2008 wieder zurück zu seinem Heimatverein nach Grimmen. Eine schwere Sprunggelenksverletzung hatte diesen Schritt notwendig gemacht. Im Anschluss war er von 2008-2010 beim Doberaner SV und von 2010-2011 bei der HSG Varel aktiv. Im Jahr 2011 zog es den 28-jährigen zum TSV Altenholz. Auf Grund der Spätfolgen der Sprunggelenksverletzung musste Kalski seine aktive Handballkarriere vorzeitig beenden und kurierte die Verletung vollständig aus. Den Gedanken an das Ende des Leistungssport gab der Lehramtsstudent jedoch nicht auf und trainierte ab dem Sommer 2013 beim Zweitligisten VfL Bad Schwartau mit und wurde anschließend im Herbst fest verpflichtet.

"Zunächst bis Weihnachten, haben wir Uwe Kalski verpflichtet. Wir hoffen, dass er uns über unsere Ausfallquote hinweghelfen wird und uns von einzelnen Spielern unabhängig machen wird. Sowohl in Angriff als auch in der Abwehr. Wir freuen uns sehr, dass er neben seiner Lehrerausbildung die zusätzliche Belastung in der Oberliga auf sich nimmt", so HSG-Manager Roland Dieckmann weiter gegenüber SPRUNGWURF.TV.


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