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Packendes Spiel in Hürup

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28.11.2018 - 17:05 | Quelle: TSV Hürup/Thorben Weis

Hürup - Ein packend spannendes und emotionales Spitzenspiel bekamen die Zuschauer in Hürup beim 29:26 (14:14) Sieg der Heimmannschaft geboten. Volles Haus und ein mitreißendes Handballspiel hat wieder einmal gezeigt, dass Handball in der Oberliga sehenswert ist. „Für solche Spiele spielt man Handball. Gänsehaut“, war Hürups Leitwolf Ove Jensen begeistert von der Stimmung in der Hüruper Halle, in der die Fans nach dem Schlußpfiff mit Spitzenreiter-Rufen die Mannschaft feierte.

Hürup zeigte sich von Beginn an gut vorbereitet auf die offensiv agierende Deckung der HSG und fand mit 4:0 (8.) einen guten Start in das Spiel. Diesen Vorsprung baute Hürup bis zum 13:8 (23.) durch Niels Jensen aus. Die Gäste fanden kaum Wege und Mittel gegen die starke Hüruper Defensive die von Norman Louwers organisiert wurde und mit Noah Jessen dahinter im Tor einen starken Rückhalt hatte. „Noah war überragend im Tor und Norman hat in der Deckung stark gespielt“, war Hürups Trainer Christian Lutter begeistert von seiner Defensive.

Eiders Trainer Matthias  Hinrichsen musste sich was einfallen lassen und riskierte mit dem siebten Feldspieler viel. Doch dieses taktische Mittel hatte Erfolg. Eider, ohne wirkliche Mittel um aus dem Rückraum zum Torerfolg zu kommen, agierte mit zwei Kreisläufern um durch Sperren Freiräume für Durchbrüche zu schaffen. Zudem agierte die Gästeabwehr noch offensiver und zwang Hürup zu Fehlern. Mit Erfolg, Hürup verlor im Angriff völlig den Faden und fand in der Deckung kein Mittel gegen die Durchbrüche.  Eider holte Tor um Tor auf und glich kurz vor der Pause zum 14:14 aus, eine artistische Glanzparade von Noah Jessen im Hüruper Tor verhinderte den Pausenrückstand.

Nach der Pause fand Hürup zu alter Sicherheit zurück und vor allem in Niels Jensen einen sicheren Schützen. Der Rückraumspieler hatte sich vor zwei Wochen noch am Fuß verletzt, biss aber auf die Zähne und war zur Stelle als Ove Jensen angeschlagen eine Pause brauchte. Sein Tor zum 19:15 (41.) drehte den Vorsprung wieder auf vier Treffer hoch. „Niels hat ein starkes Spiel gemacht“, lobte Lutter. Miles Marczinkowski erhöhte dann auf 24:18 (48.) für Hürup und Eider wurde offensiver. In dieser Phase agierte Hürup mit dem siebten Feldspieler, produzierte viele Fehler und kassierte einige leichte Gegentreffer, die die Gäste wieder auf 25:23 (55.) heran brachten. Hürup wackelte, doch durch zwei Energieleistungen von Ove Jensen in den Schlußminuten machte Hürup den Sieg klar. „Wir haben in der zweiten Hälfte zu viele Fehler gemacht“, ärgerte sich Eiders Trainer Matthias Hinrichsen nach dem Schlußpfiff über die Niederlage. „Ein tolles Spiel, Eider spielt einen guten Handball und hat mit ihren tollen Fans gute Stimmung mitgebracht“, hatte Lutter auch Lob für die Gegner und mitgereisten Zuschauer.

Für Hürup geht es jetzt am Samstag zum nächsten schweren Gegner nach Hamburg. Die SG Hamburg-Nord ist heimstark und steht mit im oberen Tabellendrittel.

TSV Hürup: Jessen, Höck – Andersen, Lausen, Marczinkowski (3), Luca Kurth, Niels Jensen (9/3), Mats Jensen (1), Louwers (1), Ove Jensen (5), Hauenstein (2),  Ewers (2), Hinrichsen (4), Fintzen (2)

HSG Eider –Harde: Warneke, Domke – Möller, Jöns, J.Oettershagen (3), Fröhlich (6/3), Greve (1), Ketelsen (1), H.Oettershagen, Mumm (3), Claußen (4), Rohwer (8), Weigmann


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