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S-H-Liga Männer: Der aktuelle Spieltag zum Rückrundenstart im Überblick

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11.01.2020 - 12:30 | Quelle: Sprungwurf.TV

Schleswig-Holstein - Zur Saisonhalbzeit liegt die HSG Marne/Brunsbüttel souverän an der Tabellenspitze. Vizemeister Tarp/Wanderup hat als erster Verfolger nach dem überraschenden Ausrutscher gegen Hürup II bereits 3 Zähler Rückstand. Das breite Tabellenmittelfeld beginnt mit Treia auf Platz 3 und reicht bis zu Tills Löwen auf Platz 8. Danach folgt die Abstiegszone, in der Aufsteiger Holsteinische Schweiz nach nur einem Vorrundensieg schon etwas abgeschlagen ist.

Das Spitzenspiel zum Rückrundenstart findet in Marne statt. Die HSG Marne/Brunsbüttel (1./22:2) erwartet den Oberligaabsteiger MTV Herzhorn (4./16:8). Die Dithmarscher stehen nach konstant starken Leistungen souverän an der Tabellenspitze. Das Hinspiel in Herzhorn konnte man mit 28:26 für sich entscheiden, lediglich in Tarp mussten sich die Marner geschlagen geben. Richtung Tabellenspitze sollte es auch für Herzhorn gehen, allerdings waren die Leistungen in der Hinrunde zu schwankend. Für den MTV ist ein Erfolg in Marne die letzte Chance, sich noch einmal im Titelkampf zu positionieren. Die Chancen darauf sind durchaus vorhanden, hat der MTV doch bereits 3 Auswärtssiege gefeiert.

Der TSV Sieverstedt (11./6:18) erwartet zum Nachbarschaftsderby die HSG Tarp/Wanderup (2./19:5). Nach 2 Remis im Vorjahr war es auch diesmal im Hinspiel knapp, am Ende hatte der Vizemeister beim 30:29 hauchdünn die Nase vorn. Und auch am Samstag ist eine enge Partie mit offenem Ausgang zu erwarten. Die Form beider Mannschaften ist gut, Sieverstedt überzeugte beim Final Four, als man erst im Finale gegen den Oberligisten WIFT Neumünster verlor. Die Wölfe gewannen am vergangenen Wochenende ihren Test gegen das Oberligateam des FC St. Pauli souverän. Für die Wölfe spricht die starke Defensive, für Sieverstedt, das nach zuletzt 2:8 Punkten dringend Zähler im Abstiegskampf benötigt, der Heimvorteil.

Der TSV Hürup II (9./9:15) hat sich nach 2 Siegen in Folge Luft im Abstiegskampf verschafft und damit die lange Niederlagenserie beendet. Gegen die HSG SZOWW (12./6:18) soll der Aufschwung weiter anhalten. Allerdings haben die Angeliter derzeit mit großen personellen Problemen zu kämpfen. Das SZOWW war lange Tabellenschlusslicht, hat dann mit 3 Siegen in Folge den Anschluss geschafft. Zuletzt mussten sich die Nordfriesen allerdings wieder 3 Mal geschlagen geben. Dennoch sind die Aussichten, in Hürup zu punkten, nicht unrealistisch, zumal der letzte Ohrstedter Ligaerfolg das 26:23 im Hinspiel gegen Hürup war.

Der HC Treia/Jübek (3./16:8) hat sich nach holprigem Start mit starken Leistungen auf Platz 3 hochgearbeitet. Erst die unglückliche Heimniederlage gegen Tarp beendete die lange Siegesserie. Gegen die HSG Holsteinische Schweiz (13./3:21) ist der HC klarer Favorit. Zwar musste man sich in der Hinrunde beim 23:23 mit einer Punkteteilung begnügen, der letzte Punktgewinn der Holsteiner liegt aber schon einige Monate zurück. Ein erneuter Punktgewinn in Treia wäre da schon eine große Überraschung.

Der Bredstedter TSV (10./7:17) hat sein Potential bisher bei weitem nicht ausgeschöpft. Ein einziger Heimsieg in der Hinrunde, Nervenschwäche und unnötige Punktverluste haben das Team in die Abstiegszone gebracht. Gegen den TuS Aumühle/Wohltorf (6./14:10) geht es nun um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste, die das Hinspiel mit 29:23 gewinnen konnten, haben bisher positiv überrascht und sich in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Zuletzt haben die Lauenburger allerdings etwas geschwächelt und 2 Niederlagen hinnehmen müssen. Insgesamt zählt der TuS zwar zu den auswärts stärkeren Teams, für einen Erfolg in Bredstedt wird es diesmal aber nicht reichen.

Die HSG Mönkeberg/Schönkirchen (7./12:12) hat sich nach dem totalen Fehlstart mit zuletzt 11:3 Punkten hochgearbeitet. Gegen den besten Aufsteiger, der HSG Tills Löwen (8./11:13) will man diese Serie fortsetzen und sich auch für die 22:26 Hinspielniederlage revanchieren. Keine leichte Aufgabe, denn das Team aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg hat seine Schwächephase überwunden und mit 2 Siegen in Folge den Umschwung geschafft. In der Tabelle trennen beide Teams nur 1 Punkt, was eine Partie auf Augenhöhe erwarten lässt. Aufgrund des Heimvorteils sind die Randkieler leicht favorisiert und werden die Partie am Ende auch dank ihres Tempohandballs für sich entscheiden.

ibr


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