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Werner Zink über seinen Rücktritt bei den Haien

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20.02.2017 - 07:00 | Quelle: sprungwurf.tv

Horst/Kiebitzreihe - Wie wir bereits am gestrigen Sonntag berichteten, hat Werner Zink seinen Trainerposten beim SH-Ligisten HSG Horst/Kiebitzreihe geräumt und seinen sofortigen Rücktritt bekanntgegeben. Sein Nachfolger wird der ehemalige Handballprofi Michael Krieter. Mit uns sprach Zink über die schwere Entscheidung und wie es dazu kam.

SWTV: Wie kam es zum Entschluss den Rücktritt einzureichen ?
Zink: Der Entschluss mein Amt zur Verfügung zu stellen, reift schon seit Januar.

SWTV: War die Niederlage gegen Büdelsdorf der Knackpunkt ?
Zink: In der Hoffnung, dass die Mannschaft die Kurve bekommt, habe ich tatsächlich bis zum Büdelsdorf-Spiel gewartet. Die Leistung, die dort abgeliefert wurde ist definitiv nicht Ligatauglich gewesen. Ich habe die Mannschaft nicht mehr erreicht.

SWTV: Woran lag das ?
Zink: Die Mannschaft hat zu viele Ausfälle zu verkraften. Thorge Mogge, Finn Nissen und Philipp Mogge, um nur die Leistungsträger zu nennen. Mit dem jetzt noch vorhandenen Spielermaterial ist der Klassenerhalt schwierig, da die verletzten Spieler aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr bis zum Saisonende zurückkommen.

SWTV: Du sollst der HSG erhalten bleiben. In welcher Funktion kannst du dir das vorstellen?
Zink: Über eine Funktion im Verein mache ich mir jetzt erstmal keine Gedanken. Ich bin Kiebitzreiher und bleiber Kiebitzreiher.

SWTV: Traust du der HSG noch den Umschwung zu, um da unten herauszukommen ?
Zink: Ich wünsche der Mannschaft und vorallem dem neuen Trainer viel Erfolg und glaube nur an den Klassenerhalt, wenn die Mannschaft dem neuen Coach zuhört und hoffentlich jetzt die richtige Antwort gibt.

SWTV: Vielen Dank für das Interview.


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